Mein Lieblingsplatz in DEUTSCHLAND

 

Der Forggensee bei Schwangau/Füssen war in den letzten Jahren mein Einstieg in die Campingsaison. Jedes Mal um Ostern herum habe ich meinen Zeltanhänger aus dem Winterschlaf geholt, alles verpackt und habe mich auf nach Bayern gemacht.

Die Besonderheit: Der Forggensee ist ein Stausee der während der Wintermonate abgelassen wird und bis zum Mai wieder befüllt wird. Daher kann man trockenen Fußes bis in die Mitte des Sees wandern! Ok, gelegentlich muss man etwas sportlich sein und springen da unzählige kleine Bäche den sonst so trockenen Seegrund durchziehen. Wer noch früher im Jahr anreist (und eine leistungsstarke Heizung im Zelt hat) kann sogar bis in den ehemaligen Ort gehen der auf dem Grund des Sees liegt. Aber auch sonst gibt es einiges zu entdecken, man muss nur die Augen offen halten.

Es ist ein einmaliges Naturschauspiel, wenn mitten im See kleine Bäumchen sprießen, wohlwissend, dass sie in ein bis zwei Monaten wieder unter Wasser sein werden. Auch die Formen, die der aufgerissene Boden abzeichnet können einen meditativen Charakter haben. Besonders daran ist, dass in Regionen, die bald wieder unter Wasser stehen, die einzelnen von der Frühjahr Sonne hartgebrannten Platten sich beim Begehen anfühlen, als ob sie schwimmen. Was sie tatsächlich tun! Nur nicht auf Wasser sondern auf sandigem, matschigem Seegrund.

Aber auch die Gegend um den Forggensee herum lohnt einen Ausflug! Es gibt unzählige Wanderwege, z.B. zum Riedsee, dem benachbarten See. Zwischen Bergen und Kühen (oder durch die Herden durch, ganz zur „FREUDE“ Jacky´s) wandert man durch eine ländliche Landschaft mit beinahe gemalter Bergkulisse! Nicht zu vergessen sind natürlich die weltberühmten Schlösser Hohenschwanstein und sein weniger bekanntes Schwesterschloss Hohenschwangau, das aber beinahe genauso romantisch ist.

Die Rodelbahn, die schon im Frühjahr geöffnet hat ist ein Spaß für Groß und Klein, obwohl „Groß“ durch den Spaß wieder „Klein“ wird 🙂

Ein besonderer „Hingugger“ ist der Wanderweg den wir besuchten. Dort führt ein Weg an unzähligen kleinen und großen Wasserfällen vorbei. Geht man ihn von unten nach oben, führt er einen zu der eben benannten Sommerrodelbahn – auch wenn man dafür einen kleinen Umweg in Kauf nehmen muss! Probiert es doch selbst einmal aus!

Muss man sich dann irgendwann wieder auf den Rückweg machen, so fährt man nicht direkt los in Richtung der Heimat, NEIN. Man macht einen Abstecher in das benachbarte Österreich und geht dort an der ZWEITEN (!!!) Tankstelle seinen Tank auffüllen. Benzin ist dort weniger besteuert und somit um einiges günstiger!

 

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