D´Schwäbsche Schbätzlespfanna – die schwäbische Spätzles Pfanne

Jeder der, wie ich, aus dem Süden der Republik kommt, wird diese Form von Nudeln kennen:

SPÄTZLE

 

An alle Nordlichter: Das sind etwas dickere, weiche „Spaghetti“ die mit viel Ei hergestellt werden und einfach fantastisch schmecken 😉

(Ich hoffe ich werde nun nicht gelyncht, da ich Spätzle mit Spaghetti vergleiche…)

 

„N Schoab uf Reisa muss Schbätzle mitnemma – sonst verreggt ´r an Underschbätzlung“

(„Ein Schwabe auf Reisen muss Spätzle mitnehmen – sonst stirbt er an Unterspätzlung“)

Dieser Satz wurde mir von einer netten Nachbarin bei meiner Abfahrt aus dem (schönen) Schwabenland mitsamt einer Tüte Spätzle mit auf die Reise gegeben – naja, nun sind sie alle und ich lebe immer noch 🙂

Aber was man so alles Tolles aus diesen „Nudeln“ machen kann?

Zutaten:

  • Spätzle (ja, egal welche;) )
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1 Paprika
  • Peperoni (nach Belieben)
  • Schinken oder Speckwürfel
  • Öl
  • Zucker, Salz + Gewürze (Thymian, Petersilie, Pfeffer)

Zubereitung:

Z´erschd musch d´Zwiebla, de Pabrika un d´Pebberoni kloi schneida…

MOMENT – AUF DEUTSCH BITTE

Zuerst musst du die Zwiebeln, die Paprika und die Pepperoni klein schneiden und am Besten in eine kleine Schale füllen, die brauchen wir erst später wieder.

In einem kleinen Topf machst du während dessen das Wasser für die Spätzle heiß bis es kocht. Wer mag, darf das „Nudelwasser“ einen kleinen Tick salzen, nötig ist es (meiner Meinung nach) nicht.

Sobald du die Spätzle in ihr Bad eingefüllt hast, stellst du die Pfanne auf deinen Herd/Kocher.

Darin brätst du dann das geschnittene Gemüse ein paar Minuten mit ein zwei Prisen Zucker an und gibst, sobald die Zwiebeln ihre Farbe ändern, die Schinken- oder Speckwürfel hinzu. Diese Mischung darf gerne etwas „flüssig“ werden. Falls nicht, am Ende noch ein klein wenig Wasser hinzugeben. Das wird unsere Soße. (OHNE Soße geht nicht, ist ja schließlich was Schwäbisches)

Auch die Gewürze dürfen nun nach Belieben und Geschmack hinein. Wenn du scharfe Peperonie verwendet hast, achte darauf, nicht zu viel Pfeffer zu verwenden, du magst ja am Schluss kein Feuer speien.

Nun sollten die Spätzle auch weich, aber trotzdem noch bissfest sein.

(Für alle „Nicht-Schwaben“: härter als Spaghetti!!! Und ja, es ist normal, dass sie außen weich sind und innen noch leicht hart)

Also schnell in die Pfanne damit und gut umrühren. Die Spätzle sollten nun die restliche Flüssigkeit in der Pfanne aufnehmen.

Ist es bald fertig?

JA, sobald die Spätzle alles aufgesogen haben und beginnen anzubraten, hast du es geschafft und darfst servieren 😉

Küchenutensilien und anderen nützlichen Kram findest du hier

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